RSG – medizinische Register sind unsere Leidenschaft

RSG entwickelt Software, die Akteure des Gesundheitswesens dabei unterstützt, medizinische Register aufzubauen und zu betreiben. Im Auftrag unserer Kundschaft führen wir zudem elektronische Patientenbefragungen (PROMs) durch, die einen wertvollen Einblick in den prä- und post-operativen Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten gewähren. 

Unsere Geschäftsfelder im Blick

Was uns antreibt


Als Softwareentwickler für das Gesundheitswesen arbeiten wir daran, die Forschung effizienter zu gestalten. Indem wir Institutionen des Gesundheitswesens dazu befähigen, medizinische Register aufzubauen und zu betreiben.

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Fragen & Antworten

Was ist ein medizinisches Register?

Ein medizinisches Register ist eine systematische Sammlung von Daten über Patienten mit bestimmten Erkrankungen. Hierzu gehören zum Beispiel Informationen über erfolgte Operationen, demografische Angaben und Behandlungsverläufe. Medizinische Register unterliegen dabei strengen Datenschutz- und Ethikrichtlinien, um die Privatsphäre und Vertraulichkeit der Patientendaten zu gewährleisten. Die Datenerhebung und -verarbeitung erfolgt deshalb ausschließlich pseudonymisiert. Das medizinische Register dient dazu, Informationen über die Gesundheit von Patienten zu erfassen, zu speichern und zu analysieren. Medizinische Register werden häufig von medizinischen Fachgesellschaften, Forschungseinrichtungen, Regierungsbehörden oder anderen Organisationen erstellt und verwaltet.

Die Hauptziele medizinischer Register:

  • Dokumentation von Patientenmerkmalen: Medizinische Register erfassen Daten wie demografische Informationen, medizinische Vorgeschichte, diagnostische Ergebnisse, Behandlungsverläufe und Langzeitfolgen von medizinischen Eingriffen.
  • Qualitätssicherung und Leistungsmessung: Medizinische Register ermöglichen es, die Qualität der medizinischen Versorgung zu überwachen, Leistungsindikatoren zu messen und Vergleiche zwischen verschiedenen Behandlungsansätzen oder Einrichtungen anzustellen.
  • Forschung und Evidenzgenerierung: Durch die Analyse der gesammelten Daten können medizinische Register zur Generierung von Evidenz für die klinische Praxis und zur Unterstützung von Forschungsstudien beitragen. Zudem liefern sie neue Erkenntnisse über die Wirksamkeit und Sicherheit von Behandlungen und identifizieren Risikofaktoren und tragen so zur Entwicklung von Leit- und Richtlinien bei.
  • Patientenversorgung und -sicherheit: Medizinische Register können Ärzte und anderen Gesundheitsdienstleistern dabei helfen, Patienten besser zu betreuen, indem sie Informationen über den Verlauf von Krankheiten und Behandlungen bereitstellen. Darüber hinaus können sie dazu beitragen, potenzielle Sicherheitsprobleme oder Nebenwirkungen von Medikamenten oder Behandlungen zu identifizieren.

Welche Vorteile liefern medizinische Register?

Medinische Register bieten zahlreiche Vorteile in Bezug auf die Erfassung und Analyse von Gesundheitsdaten. Einige von ihnen seien an dieser Stelle erwähnt:

  • Forschung und klinische Studien: Medizinische Register ermöglichen Forscher und Wissenschatlern den Zugriff auf umfangreiche und qualitativ hochwertige Gesundheitsdaten. Die erhobenen Informationen können dazu beitragen, neue Erkenntnisse über Krankheiten, deren Ursachen, Risikofaktoren und Behandlungen zu gewinnen. Die Registerdaten unterstützen zudem die Durchführung klinischer Studien, indem sie potenzielle Teilnehmergruppen identifizieren und relevante Informationen bereitstellen.
  • Qualitätssicherung und Verbesserung der Patientenversorgung: Medizinische Register ermöglichen die Überwachung von Behandlungsergebnissen, Patientenverläufen und der Einhaltung von Behandlungsleitlinien. Durch den Vergleich von Ergebnissen können medizinischen Register dazu beitragen, bewährte Verfahren zu identifizieren und die Qualität der Gesundheitsversorgung zu verbessern. Die erhobenen Daten können ebenso dazu dienen, Behandlungsleitlinien zu aktualisieren und die Versorgung effektive und sicherer zu gestalten.
  • Früherkennung und Surveillance: Medizinische Register spielen eine entscheidende Rolle bei der Überwachung von Krankheitsmustern, der Früherkennung von Ausbrüchen oder Epidemien und der Bewertung von Gesundheitsrisiken. Die kontinuierliche Datenerfassung durch medizinische Register hilft dabei, Trends frühzeitig zu erkennen, potenzielle Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit zu erkennen und Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle von Krankheiten zu ergreifen.
  • Unterstützung bei Entscheidungsprozessen: Gesundheitsbehörden und Entscheider können medizinische Register dafür nutzen, um fundierte Entscheidungen in Bezug auf die Gesundheitspolitik, Ressourcenallokation und Prioritäten zu treffen. Die Daten können helfen, die Effektivität von Maßnahmen zu bewerten, Engpässe in der Versorgung zu identifizieren und die Verteilung von Ressourcen zu optimieren.
  • Patientenorientierte Versorgung: Medizinische Register können Patienten dabei unterstützen, an ihrer eigenen Gesundheitsversorgung teilzuhaben. Durch den Zugriff auf ihre eigenen Daten können Patienten informierte Entscheidungen treffen, ihre Behandlung besser verstehen und aktiv an ihrer eigenen Gesundheitsvorsorge teilnehmen.

Warum sollte ich meine Patienten nach Ihrem Gesundheitszustand vor und nach einem operativen Eingriff befragen (PROMs)?

Patient-reported outcome measures (PROMs) liefern wertvolle Informationen zur Bewertung von Behandlungsergebnissen, zur Qualitätsverbesserung der Versorgung, zur Förderung der Patientenbeteiligung und zur Unterstützung evidenzbasierter Entscheidungen in der Medizin.

Die Vorteile von PROMs im Überblick:

  • Einbeziehung der Patienten: PROMs erfassen die subjektive Perspektive der Patienten auf seine Gesundheit, seine Symptome und seine Lebensqualität. Indem sie die Patienten in den Entscheidungsprozess einbeziehen, können PROMs helfen, eine patientenzentrierte Versorgung zu gewährleisten.
  • Messung der Behandlungsergebnisse: PROMs ermöglichen die Bewertung von Behandlungsergebnissen aus der Sicht der Patienten. Durch regelmäßige Erfassung von PROMs können Veränderungen im Gesundheitszustand, Symptomverbesserungen und Auswirkungen der Behandlung über die Zeit verfolgt werden.
  • Qualitätssicherung und Leistungsvergleich: PROMs bieten eine objektive Methode, um die Qualität der Gesundheitsversorgung zu bewerten und Leistungsvergleiche zwischen verschiedenen Versorgern oder Einrichtungen durchzuführen. Sie können dazu beitragen, die Wirksamkeit von Interventionen zu messen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren.
  • Forschung und evidenzbasierte Medizin: PROMs spielen eine wichtige Rolle in der klinischen Forschung und der Entwicklung evidenzbasierter Behandlungsrichtlinien. Sie ermöglichen die Erfassung von Patientenberichten als wichtige Endpunkte in klinischen Studien und tragen zur Generierung von Evidenz für verschiedene Behandlungsansätze bei.
  • Kommunikation und gemeinsame Entscheidungsfindung: PROMs können die Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten verbessern, indem sie strukturierte Informationen über den Gesundheitszustand und die Lebensqualität des Patienten liefern. Diese Informationen können als Grundlage für gemeinsame Entscheidungen über die Behandlung dienen und helfen, die individuellen Bedürfnisse und Präferenzen der Patienten besser zu berücksichtigen.
  • Früherkennung und Monitoring: PROMs können dazu beitragen, Veränderungen im Gesundheitszustand frühzeitig zu erkennen und den Verlauf einer Erkrankung zu überwachen. Durch regelmäßige Erfassung von PROMs können Risikopatienten identifiziert und entsprechende Maßnahmen zur Prävention oder Frühintervention ergriffen werden.

RSG bei den Gesundheitsnetzwerkern

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